Informationen
Als
Privatperson nutzen Sie ein Girokonto für all Ihre
bargeldlosen Zahlungseingänge und Zahlungsabgänge.
Als Unternehmer verwenden Sie dafür das sogenannte Kontokorrentkonto.
Typische Zahlungseingänge sind
z.B. Lohn, Gehalt, Rente, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, etc.
Typische
Zahlungsabgänge sind z.B. Miete, Darlehenszahlung, Strom- und
Wasserrechnung, Abonnements, Barabhebungen, Daueraufträge,
etc.
Zinsen
Da
für ein Girokonto im Regelfall keine oder nur sehr geringe
Guthabenzinsen (Habenzinsen) gezahlt werden, ist es nicht dafür
vorgesehen größere Geldanlagebeträge längerfristig zu verwalten.
Das Girokonto dient in erster Linie der bargeldlosen
Zahlungsabwicklung. Deshalb sollten Sie auch darauf achten, dass Sie
keine größeren Geldanlagebeträge ohne bestimmten Grund
längerfristig auf Ihrem Girokonto liegen lassen. In diesem
Fall sollten Sie über eine höher verzinsliche Geldanlage (zum
Beispiel auf einem Tagesgeldkonto, Festgeldkonto)
nachdenken.
Eine Überziehung auf Ihrem Girokonto
führt über die sogenannten Sollzinsen zu einer
Kostenbelastung.
Meist
sind die Sollzinsen beim Girokonto
prozentual deutlich höher als bei einem Ratenkredit. Die Banken und
Sparkassen räumen Ihnen im Regelfall einen Überziehungsrahmen in
Höhe der dreifachen monatlichen Zahlungseingangssumme ein. Wird
dieser Überziehungsrahmen überschritten, müssen Sie zusätzlich zu
den Sollzinsen weitere Überziehungszinsen
bezahlen!
Falls
dieser Zustand der Überziehung
auf Ihrem Girokonto
länger andauert, sollten Sie darüber nachdenken oder sich beraten
lassen, wie Sie die hohen Zinskosten durch ggf. andere
Kreditvarianten
verringern können.

Hoch