Girokonto wechseln
Der
Wechsel von einem Girokonto zu einem anderen Girokontoanbieter
ist in der Regel problemlos.
Vor der Kündigung des vorhandenen Girokontos ist es für Sie sinnvoll, wenn Sie sich das neugewählte Girokonto schon sichern.
Durch Vergleiche der Rahmenbedingungen können Sie sich dazu das geeignete Girokonto auswählen und beantragen und somit sichern.
Manche
Banken oder Sparkassen zahlen auch Prämien für den Wechsel des
Girokontos.
Nachdem das neue
Girokonto funktionsfähig ist, müssen Sie sicherstellen, dass alle
Ihre Geldströme vom bisherigen Girokonto auf das neue Girokonto
umgeleitet werden.
Insbesondere müssen Sie die neuen Kontodaten des Girokontos (Kontonummer, Bankbezeichnung, Bankleitzahl) den Zahlungspflichtigen (Arbeitgeber, Rentenversicherung, Arbeitsamt, Sozialamt, Stromanbieter etc.) mitteilen und Sie müssen diesen auch Zeit (z.B. 4 Wochen) für die Umsetzung der Änderung gewähren.
Zahlungen,
die bisher per Einzugsermächtigung oder Dauerauftrag auf Ihrem
bisherigen Girokonto erledigt wurden, müssen ebenfalls auf das neue
Girokonto umgestellt werden. Insbesondere
bei den Einzugsermächtigungen sollten Sie genau die zurückliegenden
Vereinbarungen beachten und den Zahlungsempfängern die neuen
Kontoinformationen zeitnah übermitteln. Hier sollten Sie darauf
achten, dass Sie Zahlungsempfänger mit jährlicher Abbuchung (z.B.
bei einem Zeitschriften-Abonnement mit Jahreszahlung) nicht
übersehen.
Ist all dies erledigt,
können Sie die Kündigung gegenüber dem bisherigen
Girokontoanbieter aussprechen, die dann meist auch sofort wirksam
werden kann.
Falls das Girokonto einen Soll-Saldo hat, müssen Sie diesen sofort begleichen. Einen Haben-Saldo können Sie sich bar auszahlen oder auf Ihr neues Girokonto überweisen lassen.

Hoch