Depotkonto wechseln
Da die
Kosten für eine Depotführung sehr unterschiedlich ausfallen können,
kann ein Wechsel des Depotkontoanbieters sinnvoll sein. Dieser
Wechsel ist prinzipiell jederzeit möglich, braucht aber eine gewisse
Vorbereitungszeit. Beim neuen Depotkontoanbieter braucht man
möglicherweise ein Girokonto zur Abrechnung der laufenden
Transaktionen. Dieses zu bekommen, ist aber für Kunden mit hohem
Depotwert kein Problem. Man muss lediglich prüfen, ob der neue
Depotkontoanbieter auch alle Positionen des alten Depotkontoanbieters
übernehmen kann. Manche Depotkontoanbieter lehnen es ab, bestimmte
seltene Wertpapierarten zu führen.
Wenn das neue Depot
vertragsgemäß vereinbart wurde, dann kann man einfach den alten
Depotkontoanbieter anweisen, die Depotwerte an den neuen
Depotkontoanbieter zu übertragen. Dies sollte nach wenigen Tagen
erledigt sein. Für die Übertragung wird der alte Depotkontoanbieter
möglicherweise Gebühren berechnen. Dies ist aber nach neuerer
Rechtssprechung des BGB nicht mehr zulässig (Quelle:
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,330390,00.html).
Trotzdem sollte man vor der Übertragungsanweisung prüfen, ob bei
jeder Position die Übertragung sinnvoll ist. Papiere die kurzfristig
auslaufen, kann man beim alten Depotkontoanbieter belassen. In den
meisten Fällen fallen bei einen leeren Depot keine Gebühren an.
Trotzdem ist es kein Fehler, den Depotvertrag mit dem depotführenden
Geldinstitut zu kündigen.

Hoch